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zumindest eines…und wie ich es mittlerweile hasse. Linux – vor Jahren noch enthusiastisch als Zweitsystem auf meiner Platte in Betrieb, weil “cool”, kostenlos und dann doch nie produktiv genutzt, mangels sinnvoller Software. Klar, Browser, FTP Client und Office Paket gibts auch dort, aber warum die Mühe machen wegen etwas ein anderes BS zu booten, wenns auch unter Windows geht? Meiner Schwester Linux andrehen? Ging 3 Wochen mehr schlecht als gut, dann hat sie sich eine XP Lizenz gekauft(!).

Den Gäste-Linux-PC hab ich dann auch irgendwann eingestampft nachdem meine letzte längere Beziehung in die Brüche ging und es kein Gästezimmer mehr gab in meiner neuen Wohnung. Das Experiment war also auch gescheitert. Genutzt hatte das Ding eh keiner.

Bleiben noch meine Server, deren Konfiguration mich mittlerweile eine Menge Haare und mit Sicherheit auch einen Teil der oben erwähnten Beziehung gekostet haben. Gerade eben will ich einen Download bereitstellen, 1.5gb, eine Mod, mehrere 10000 Dateien, ein paar Dutzend Unterordner und insgesamt hätte ich das ganze gerne in einer .zip Datei, damit das dafür programmierte Updateprogramm auf den Windows-Clients es auch sauber entpacken kann.

Weil ich die Mod eh schon in einem SVN Repo liegen hab und nur noch exportieren brauche, statt sie hochladen zu müssen, dacht ich mir: “Prima, sparst dir viele Stunden Upload, indem du es direkt auf dem Server packst.”

Zip Programm? Gibts ein halbes Dutzend im Software Repo der Distribution meiner Wahl. Bis das allerdings offen ist vergehen 5 Minuten weil das Teil mal wieder einen Cache aufbauen will…Warum auch immer. 2-3 Programme installiert, weil man ja weiß, die meisten sind eh Schrott. Das erste akzeptiert schon mal gar keine Ordner. Fein, das nächste probiert, Fehlanzeige. #3 scheint dann doch etwas sinnvolles zu tun. Endet aber damit, dass es *jede einzelne* der mehreren 10000 Dateien einzeln gepackt hat. Super….

Entpacken? Also entweder bin ich zu doof für den Syntax der Kommandozeile, oder es geht schlicht weg nicht, wie ich es mir gedacht habe. Also Paket nochmal geschnürt, nächster Anlauf. Mal schauen, wie weit ich komme.

Guck ich also nach den nächsten Zip Programmen. Gibts allerdings keine, weil die Software Repositories meiner etwas betagteren Linux Distribution mittlerweile offline sind. Klar, ich hab auch Lust alle paar Monate meinen Server neu aufzusetzen. Das Update des laufen Systems ist mir mittlerweile öfter fehlgeschlagen, als unter Windows. Bedenkt man, dass ich danach alles wieder auf den Server schaufeln darf, sind Updates auf nächsthöhere Versionen eher selten.

Und es geht noch weiter: Weil ich nun doch gerne ein funktionierendes Zip Programm hätte, hab ich die Repository Pfade geändert. Installation wieder gestartet, nachdem der neue Cache 5 Minuten lang aufgebaut werden musste. Programm zur Installation gewählt, Paket verlangt nach Zusatzpaket X und Y – mit angewählt, werden runtergeladen und dann:

“subprocess failed. Error: RPM failed: — -?.”

Ah ha – also gleich pack ich es lokal und lad es über Nacht hoch und mein nächster Server läuft mit Windows und RDP.

Na wenigstens hab ich von der GEZ noch nichts wieder gehört.

Post von der GEZ

Ich habe gerade Post von der GEZ bekommen. Ich möge doch bitte meine Rundfunkgeräte an Adresse X anmelden, denn man habe noch keine Daten von mir über besagte Geräte an Adresse X. Nun, das mag daran liegen, dass ich seit bald 10 Jahren nicht mehr dort wohne und zum Zeitpunkt des Umzugs 15 Jahre alt war.

Möglicherweise bezog sich der Brief also auf meine neue Adresse, in der ich nun seit ein paar Wochen wohne. Wenn ich nun irgendetwas, was anzumelden wäre – und erfreulicherweise ist das nicht der Fall – anmelde, bezahle ich dann also Rundfunkgebühren. Doppelt – weil ich am alten Wohnort Geräte registriert hatte. Die Hirnakrobatik, mit den vom Meldeamt übermittelten Daten einfach den Schluss zu ziehen, dass ich umgezogen bin und sich nicht etwa die Zahl meiner Adressen und meldepflichtigen Geräte verdoppelt hätte ist offenbar zuviel verlangt.

Aber wie schon erwähnt, habe ich hier nichts, was zusätzlich angemeldet werden müsste. Statt mich nun also anzumelden, sollte ich die Geräte an der alten Adresse erstmal abmelden. Danke, dass ihr mich dran erinnert habe, liebe GEZ :D

Ich hab ein neues Spielzeug. Nein, eigentlich zwei. Das eine spielt Musik, surft und ist eine mobile Daddelstation und das andere hat ein Aluminiumgehäuse, LED-Backlight und mehr Bums als die meisten Desktop-PCs. Vom Trackpad und den sieben Stunden Akkulaufzeit mal ganz abgesehen.

Früher konnte ich nicht ganz nachvollziehen warum man einen Haufen Geld extra in einen Apfel investieren sollte. Aber nun da ich einen in den Händen halte weiß ich es. Die Verarbeitung ist einfach sehr gut gelungen, beleuchtete Tasten, ein Display, das ohne mechanische Hilfsteile einrastet, ein Stromstecker, der magnetisch in die Buchse gezogen wird, eine Glasoberfläche für das Display, adaptive Helligkeitseinstellung des Bildschirms und Slot-In-Laufwerk und Akkutausch beim autorisierten Fachhändler für 135€ - sehr hübsch. Für die meisten anderen Laptops  kostet allein der Ersatzakku mehr. Gut, den muss man dann auch nicht allzu aufwändig einbauen – aber kosten tuts extra. Und wo wir schon bei Kosten sind: Ich hab neulich versehentlich einen USB Stecker ins Display meines Dell Laptops geworfen und die oberste Schicht der Polarisationsfolie kaputt gemacht an der Stelle. Mit dem Glasdisplay wär das nicht passiert. Und das Ding ist beinahe unhörbar.

Wenn man natürlich die reine Rechenleistung vergleicht, dann kommt man bei Aldi sicher besser weg. Aber so einen Klumpen Plastik will ich nicht mehr mit mir rumtragen müssen. Das wars mir tatsächlich mal wert.

Eine andere Neuigkeit – Wolle ist gerade zum Finanzminister gemacht worden – oder er soll es werden. Mit der Begründung, er könnte den Leuten die unangenehmen Nachrichten besser mitteilen und sich auch bei seinen Kollegen unbeliebt machen, weil er am Ende seiner Laufbahn steht und nichts mehr zu verlieren hätte. Quelle

Hoffen wir, dass er sich in seinem neue Amt weniger verfassungsfeindlich anstellt als zu der Zeit da er noch Innenminister war. Das alle Nase lang das BVG bemüht werden musste um die Gesetze seines Ministeriums zu kippen war mittlerweile mehr als denkwürdig. Denkwürdiger war dann noch, dass er dagegen auch noch gewettert hatte – nach dem Motto, wer so sehr in den Gesetzgebungsprozess eingreife solle doch bitte Politiker werden. Da war aber jemand unglücklich… Mir solls recht sein, denn laut einer Quelle, die mir nicht mehr einfallen will, ist bei den Deutschen das BVG noch eine der Einrichtungen, die einen sehr hohen Vertrauensstatus genießt.

Mal gucken, wie sich sein Nachfolger anstellt. Wenn der wieder Mist baut, muss ich weiter Piraten wählen 0_o.

Heute bin ich umgezogen. Naja, streng genommen gestern und heute und nun ist auch alles wieder draussen. Bei Mutti – wie peinlich. Aber gut, für ein paar Wochen wirds schon gehen.

Zum Umzug selber:

Cool: Es hat alles in den Sprinter gepasst und es ist nichts kaputt gegangen.

Uncool: Mein Vater war drei Stunden später da, wir haben 2 Stunden länger für das Einräumen gebraucht und fast 3 Stunden länger für die Fahrt, als geplant.

Cool: Der Sprinter hat keinen Cent gekostet – mal vom Diesel abgesehen, da vom örtlichen DLRG geliehen – Danke DLRG.

Uncool: Der rechte Vorderreifen hatte die Qualität eines Slicks am Außenrand und der Stoßdämpfer pfiff auch aus dem letzten Loch.

Cool: Der Reifen hat die Autobahnfahrt durchgehalten. Der Stoßdämpfer auch.

Uncool: Auf der Umleitung durchs Hamburger Industriegebiet ist er geplatzt. Mitten im Nirgendwo.

Cool: Ersatzreifen und Werkzeug waren schnell zur Hand.

Uncool: Die Halterung für den Ersatzreifen war verrostet, wir haben sie demolieren müssen, um dran zu kommen.

Cool: Das Ding war nach einer halben Stunde montiert.

Uncool: Der Ersatzreifen ist 11 Jahre alt und sieht gefühlte 15 Jahre alt aus. Die Felge ist auch ein Fall für den Schrotthändler. Schneller als 100 war damit nicht drin.

Cool: Ich bin fertig mit aus- und einräumen.

Uncool: In ein paar Wochen steht der nächste Umzug an.

Aber: Berlin ist nun vorerst Geschichte, das Dorf hat mich für ein paar Wochen wieder. Yay… NICHT.

Meine Nachbarn

Da gönne ich mir heute einmal den Luxus und gehe vor 3 Uhr ins Bett – gestern wars gegen 4. Und was kommt dabei raus? Augenscheinlich ist das ganze Haus still, bis auf eine Wohnung ist überall das Licht aus, also Fenster auf, frische Luft rein und ab ins Bett.

Fünf Minuten später: Musik und Gesang – irgendeine Schlampe singt da ein oder zwei Stockwerke über mir. Bei offenem Fenster und lauter Musik. Das ist nichts neues, also Fenster zu und wieder ab ins Bett.

Wieder fünf Minuten später. Der Nachbar über mir macht Krach, keine Ahnung, was man um die Uhrzeit an Möbeln rücken kann. Oder vielleicht springt er auch mehrmals vom Bett. Hin und wieder rumst es immer noch.

Vor 10 Minuten dann: Gestöhne der Nachbarsfrau. Offenbar sind die zwei Nachbar in der Wohnung neben der meinen schwer zugange. Immerhin 10 Minuten hat es gedauert und es sind scheinbar beide auf ihre Kosten gekommen. Warum in einem Altbau mit 30cm dicken Wänden einige Räume dann doch super hellhörig sind, entzieht sich meiner Erkenntnis.

Morgen mittag ziehe ich hier aus, dann ist das ganze vorbei. Yay…

Ach ja, Dienstag sollte dann mein Macbook Pro da sein.

Ungültigwähler?

Gerade auf Zeit-online gelesen: Gibt es doch tatsächlich einige Menschen, die absichtlicht ihren Stimmzettel ungültig machen, indem sie ihn durchstreichen, bemalen oder andere lustige Dinge damit treiben. Na jedenfalls sollen das bis zu 2% bei der Bundestagswahl werden, in einigen Bundesländern sollen zur Europawahl sogar bis zu 5% Ungültigwähler gezählt worden sein.

Und warum? Man sei unzufrieden und hofft diese Unzufriedenheit so ausdrücken zu können. Das Wählen von Splittergruppen sei ohne hin sinnfrei. Generell müsse sich das System verändern, weil die Politiker – ich mag ja diesen Begriff, den einige verwenden als sprächen sie von Aliens – nicht mehr den Willen des Volkes umsetzten.

Wer könnte denn da etwas verändern? Die Politiker, die man gerade nicht gewählt hat? Wohl kaum. Blieben noch die Wähler und die gehen entweder wählen, weil sie davon überzeugt sind dass es gut ist, wie es ist, die wählen dann die großen 5. Oder man will etwas verändern und wählt dann Randgruppen wie die NPD oder die Piraten (womit ich diese zwei hier nicht auf eine Stufe stellen will). Aber damit sich wirklich was verändert müssten alle oder zumindest ein Großteil der Wähler die Wahl boykottieren und das passiert so schnell glaube ich nicht, dafür geht’s uns nämlich viel zu gut. Ungültigwählen klingt deshalb für mich so ein bisschen wie Meckern auf sehr hohem Niveau.

Ich hätte es mir ja nicht mehr zu träumen gewagt – aber offenbar schreibt Facebook so langsam schwarze Zahlen. Wenn auch erstmal nur fürs letzte Quartal. Sollte sich aus der mehr oder weniger kostenlosen Plattform tatsächlich ein profitables Geschäft entwickelt haben? Ob diese Einnahmen nun stabil sind oder ob nicht irgendwo noch ein Investor was dazu gebuttert hat, steht leider nicht im Artikel. Ich gehe mal von ersterem aus.

Ein wenig wundert mich, dass zwischen April und heute 100 Millionen Nutzer mehr angemeldet sein sollen, wo das Unternehmen in den 4.5 Jahren davor “nur” insgesamt 200 Millionen Nutzer gesammelt hat. Bleibt nur noch die Frage: Wann rückt StudiVZ nach? Bis jetzt hat man dort ja eine Menge von Facebook kopiert, da sollte das mit dem Gewinn machen doch kein Problem mehr darstellen :-D

Auch ein interessantes Thema: Piraten. Sieht man mal von dem kleinen Fauxpas ab, den sich der stellvertretende Vorsitzende geleistet hat, als er einem offenkundig rechtem Blatt ein Interview gab, ohne zu wissen mit wem er es da zu tun hatte bleiben noch die Tatsachen, dass dieser Partei maximal 3%- 6% der Stimmen der jungen Wähler zugetraut werden und sie immer noch relativ schwach auf der Brust ist, was “konservative” Themen angeht.

Und auch wenn ich kein Fan von “Kultur-Flatrates” und der “Umsonst”-Mentalität im Internet bin, mit denen diese Partei gerne verbunden wird, finde ich es doch schön zu sehen, dass es politisch engagierte Menschen gibt, die sich mit Themen beschäftigen, die auch für unter 45 jährige interessant sind. Letztendlich braucht es jemanden, der das Kommunikationsmedium des neu begonnenen Jahrhunderts (Jahrtausends?) vor geistigen Tiefflügen und analogen “Schutz”konzepten wie Vorratsdatenspeicherung, “Stop”schildern und Bundestrojanern schützt und das kriegen unsere Volksparteien genau so wenig hin, wie die größeren Protestparteien.

Also ich werd wählen gehen, hab mir die Briefwahlunterlagen schon beantragt.

P.S. Da fällt mir noch ein: Das MacBook Pro 17″ inklusive eines schicken iPod Touch sind nun bald auf dem Weg hier her – hat lang genug gedauert. Vielleicht schreib ich dann den nächsten Beitrag auf ner beleuchteten Tastatur :D

Was lese ich da gerade im täglichen Käseblatt der Region? “Bauern sind wegen der Milch sauer”. Ah ha – im Artikel steht was anderes, da sind sie sauer wegen der Milchpreise und der Überproduktion. Offenbar sind die 20 Cent die sie pro Liter kriegen doch etwas zu wenig – um knapp 50% zu wenig, während man bei den Grünen mittlerweile auf den Trichter gekommen ist, die Subventionen für die Milchbauern zu streichen. Klingt nach einem Interessenkonflikt. Spannenderweise behauptet dann auch noch das Forsa-Institut dass die Mehrheit der Deutschen für eine staatlich geregelte Stabiliserung der Preise ist. Ah ha… Ich für meinen Teil zahle bei gleichbleibender Qualität lieber den niedrigeren Preis. Hat was mit Marktwirtschaft, Egoismus und anderen persönlichen Erwägungen zu tun.

Fragte man mich – und das tut man viel zu selten – wäre ich da anderer Meinung. Von mir aus darf gerne die Marktwirtschaft selber dafür Sorge tragen, dass sich die Milchpreise stabilisieren und genau das tut sie auch gerade durch die extrem niedrigen Preise, die manche Milchbauern so langsam in den Ruin treiben. Sieht man mal von den Subventionen ab, die das ganze noch etwas verzerren. Soweit ich die Situation richtig verstanden habe, wird den Bauern durch den Staat die Überproduktion an Milch finanziert und das sogar unter Inkaufnahme von Strafzahlungen an die EU.

Im Käseblatt[1] steht nun folgendes Zitat: “Die Landwirte wollen eine Verdoppelung der Erzeugerpreise und eine Senkung der Produktion erzwingen.”. Soweit ich nun in der Schule aufgepasst habe, ist das eine vom anderne kausal abhängig. Verringere ich die Produktionsmenge – am besten unter oder gerade bis zur tatsächlichen Nachfrage, kann ich auch mehr Geld pro verkaufter Einheit verlangen. Im Idealfall etwas mehr als die Erzeugungskosten. Erhöhe ich den Preis muss ich darauf achten, dass ich und andere nicht zuviel produzieren und ihre Ware für weniger Geld als ich in Umlauf bringen. Klingt also ganz so, als hätte der Milchbauernverband das, was sie erreichen wollen schon längst in der eigenen Hand und braucht dafür niemanden, der hilft. Das einzige wozu die Subventionen nämlich gut sind, ist Jobs zu erhalten, deren Arbeitserzeugnisse hinterher vernichtet werden. Das tut keiner Wirtschaft gut.

Am Ende hilft nur die Verringerung der Anzahl an Milchbauern oder zumindest die Anzahl an Milchkühen, wobei sich dann eine Senkung der Anzahl an Bauern anbietet – aus Kostengründen. Und dass kann keine deutsche Regierung und keine EU bewerkstelligen. Das müssen die Bauern selber einsehen.  Dagegen halten die Bauern, dass eine Verringerung der Anzahl an Milchproduzenten dazu führt, dass die Bedingungen der Produktion – also die Lebensqualität der Kühe – sinken würde, wenn sie auf große Milchbetriebe konzentriert würden. Ich glaube hingegen, dass bei einer angemessenen Vergütung und anständigen Kontrollen die Bedingungen nur besser sein können, wenn sie Überproduktion vermieden würde. Denn solange der europäische Bedarf gedeckt ist und sich ein weiterer Export nicht rentiert, ist die subventionierte Überpdotuktion ökologischer und okönomischer Schwachsinn.

Das soll nicht heißen, dass es nicht vielleicht noch andere Lösungsansätze und Betrachtungsweisen gibt.

1: Stader Tageblatt vom 12.09.2009, S.5

Ob ich WP wohl dazu bewegen kann, als Formatierung auch den Blocksatz anzubieten?

Heute wollte ich in den erlauchten Kreis der Apfeljünger aufsteigen. Mit dem netten Sonderangebot, welches sich an Studenten richtet und noch einen iPod Touch beinhaltet welcher mir vorerst als Werkzeug dienen muss, bis ich mir auch ein iPhone bestellt habe. Um mich dabei so richtig elitär  zu fühlen wollte ich noch einen Latte Machiatto aus dem Tassimo – Automaten schlürfen. Nun ja – wie gesagt, das ganze war ein Studentenangebot, zu finanzieren auf verschiedene Wege. Spannenderweise auch über besagten Kleinstkredit.

Dieser setzt aber voraus, dass man mindestens 6 Monate berufstätig war und auch immer noch ist. Macht sich blöd bei einem Fast-nicht-mehr-Studenten. Ein wenig war ich dann doch verärgert, dass diese Option dort überhaupt auftaucht, aber nachdem ich 5 Seiten mit Angaben (meines Vaters) gefüllt hatte, ließ man mich auch endlich den tatsächlichen Kreditnehmer angeben. Nun hat mein Vater das Teil offiziell gekauft, hatte ich mir dann doch irgendwie anders vorgestellt. Zumal dort Angaben gemacht werden mussten, dass ich auf der nächsten Seite schon vermuten musste, dort seine Blutgruppe nachweisen zu müssen. Die KfW hat sich vor 3 Jahren bei meinem 35k € Kredit nicht halb so sehr ins Hemd gemacht… na gut, was solls. Irgendwas ist am Ende ja immer.

Die Tassimo-Pads waren auch alle, also nix mit dem Latte zur Bestellung des Nobelspielzeugs. Letztendlich ist das ganze also ziemlich unelitär abgelaufen. Sponsored by Daddy muss mit 25 ja eigentlich nicht mehr sein…

Bin ich also bald Apfelbesitzer – also so richtig und nicht nur Pseudofan mit iPod, davon hat ja nun bald jeder einen. Bin mal gespannt, ob ich mein Genom offenlegen muss, wenn ich dann noch das iPhone dazu hole.

Immerhin, mein Buch ist endlich vor ein paar Tagen angekommen, fast pünktlich zur Abgabe meiner Bachelorarbeit. Hab auch schon fleißig drin gelesen, neulich als ich die Nacht auf einem Kleinstadtbahnhof verbracht hab. Geile Aktion, Daumen hoch 0_o.

Die Zeit schreibt es und im Google Logo ist es auch zu sehen – aktuell soll ein Schwarm Meteroiden bis zu 100 sichtbare Sternschnuppen pro Stunde verursachen. Und wenn es nicht so regnerisch wäre, hätte ich eben auf meinem Spaziergang zu MC-D. sogar was davon sehen können.

Ist ja nicht so, dass ich so ganz wunschlos wäre und da kommt einem so ein Meteroidenschwarm ganz gelegen. Aber man kann ja nicht alles haben – muss ich die Dinge halt selbst in die Hand nehmen.

So wie meine Bachelorarbeit, an der ich immer noch höchstpersönlich schreibe. Dienstag will ich sie binden lassen, Donnerstag ist Abgabe, meine Prüfer haben meine Idee für den praktischen Teil für anspruchsvoll genug erklärt und ich habe heute einiges an Kaffee getrunken. Und trotzdem – etwas fehlt bei dem Ganzen. Was ich auch seit Wochen mache – es kommt kaum Stress auf. Nicht mal groß Angst, ich könnte nicht fertig werden und das obwohl ich schon gerne mindestens mit einer zwei abschneiden möchte. Der Master soll ja schließlich zumindest in greifbarer Nähe bleiben.

Sobald ich den Stress finde, sag ich dann bescheid.

Diese Woche sollte eigentlich mein Buch versendet werden. Zum zweiten Mal und ich habe noch keine Bestätigung erhalten – mal schauen, was draus wird.

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