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Fail im Failblog

Gerade im Failblog gefunden:

Pool Fail

Im Grunde genommen ist das ja was zum Schmunzeln. Für sie allerdings muss es eine furchtbare Erfahrung gewesen sein!

News Fail

… Ob man ihr tröstende Worte zukommen lassen sollte?

So und um diesen sinnlosen Blogeintrag noch etwas abzurunden, ich hab KEINE Ahnung, was dieser Frau durch den Kopf geht. Aber nach 9 Monaten Gör austragen, sollte man sein Kind doch wenigstens mal anschauen:

Twitter Fail

Der gute Herr Gniffke hat sich in seinem Blog darüber ausgelassen, warum er die ganze Aufregung um die ARD iPhone App nicht nachvollziehen kann und glaubt nun wahrscheinlich, damit wäre von seiner Seite alles gesagt.

Meiner Meinung nach lässt er die Kerneinwände außen vor.

Zum einen hält er offenbar die Verbreitung der ARD Nachrichten über andere Kanäle als das Fernsehen für notwendig, um Grundversorgung zu gewährleisten, während sich trefflich darüber streiten lässt, was Grundversorgung überhaupt bedeutet und ob die ÖR nicht mit den diversen Spartenkanälen weit über das Ziel hinausgeschossen sind.

Für mich bedeutet Grundversorgung, dass ich halbwegs neutrale  Nachrichten über einen etablierten Kanal zur Verfügung gestellt bekomme, nicht einen 7.9 Milliarden teuren Medienmolloch mit X Unterkanälen zu finanzieren, die auch gerne im Pay TV ihren Platz finden könnten.

Zum anderen unterlässt er es zu erläutern, warum es ok ist sich mit einem eher fragwürdigen Angebot in eine vorhandene Infrastruktur zu drängen und dann den Leuten, die sich wissentlich und absichtlich keine Rundfunkgeräte angeschafft haben, zusätzliche Gebühren aufzubrummen für eine Leistung, die sie gar nicht wollen und – womit wir wieder beim Umfang der Grundversorgung wären – die auch (meines Erachtens) nicht nötig wäre.
Bildungsauftrag bedeutet für mich, dass ich wichtige Neuigkeiten über einen etablierten Kanal wahrnehmen kann(!) nicht muss und auch nur dann, wenn es mich interessiert dafür zahle. Wenn ich mich aber diesem Kanal entziehe, indem ich kein Rundfunkgerät anschaffe, dann  will ich nicht plötzlich für einen PC oder ein internetfähiges Telefon zahlen müssen. Ich will nicht, dass mir der Bildungsauftrag mit zig Milliarden hinterher getragen wird, wenn ich ihn nicht annehmen möchte.
Aber gut, vermutlich ist es dem Mann nicht eingefallen eine Diskussion über seine Karrieregrundlage anzuzetteln. Verständlich.

Der Apfel hat mich

Dieses mal auch mobil. Zugegeben das MacbookPro und der iPod Touch sind extrem mobil, aber so kommunikativ wie das iPhone sind sie nicht. Gott ich komm mir so verapfelt vor :-D

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss mir einen Latte Macchiato machen um dem Klischee gerecht zu werden.

Oh ha – die SPD versucht sich offenbar neu aufzustellen – zumindest ein bisschen. Gerade bei Heise.de gelesen: der SPD Fraktionsvorsitzende Olaf Scholz wendet sich vom KiPo-Sperrgesetz ab, sogar mit vernünftiger (wenn auch durchaus von anderen schon hervorgebrachter) Begründung.

Aber gut, die Wahlen sind vorbei, jetzt kann man auch aufhören mit populistischen Forderungen beim Wahlvieh auf Stimmenfang zu gehen und wieder zweckmäßige Politik machen :-D

Gerade bei RTL: “Rechnungshof bremst Merkel – auch die Finanzprüfer sehen keinerlei Spielraum für die Steuersenkungen von Schwarz-Gelb. Was wird nun aus den Wahlversprechen?”

Da möchte man konsequenterweise sagen: “Nichts! – hoffentlich” Dass die Finanzierung der Steuersenkungen auf dem frommen Wunsch basieren, dass die Wirtschaft wieder anzieht (wird sie) und auf den alten Stand kommen muss, hauptsächlich was den Export angeht (das wage ich in Frage zu stellen), war von vorneherein bekannt.

Jetzt im Nachhinein zu sagen – “Hey, die haben ja eventuell gelogen bei ihren Wahlversprechen” – wäre ja möglich, dass es mit den Senkungen nichts mehr wird – ist der Wahrheit sehr nahe, aber scheinheilich wider besseren Wissens festzustellen: “Nun gibts keine Steuersenkungen? Was? Haben die Politiker mal wieder gelogen?!” wäre etwas sehr einfach. Wir alle wissen, das ganze ist kaum finanzierbar und trotzdem wollten über 50% der deutschen Bürger diesen Versprechungen glauben und lügen sich damit fröhlich in die eigene Tasche – hauptsache man steht auf der Seite derer, die verlangen können, die im Recht sind und kann nun wieder auf eine Sorte Menschen schimpfen, deren Arbeit man meist weder versteht noch in irgendeiner Form in der Lage wäre sie selber zu machen.

Um es auf den Punkt zu bringen – ich verstehe gerade die Aufregung darum nicht, beziehungsweise die Fragen nach dem Verbleib der Steuersenkungen, die zwar jeder will aber keiner bezahlen kann. Wäre es nicht einfacher wenn wir alle ehrlich miteinander sind und uns eingestehen, dass wir uns weder diese Steuersenkungen noch die momentan Art wie wir leben leisten können? Würde uns eine Menge peinlicher Berichterstattung ersparen.

zumindest eines…und wie ich es mittlerweile hasse. Linux – vor Jahren noch enthusiastisch als Zweitsystem auf meiner Platte in Betrieb, weil “cool”, kostenlos und dann doch nie produktiv genutzt, mangels sinnvoller Software. Klar, Browser, FTP Client und Office Paket gibts auch dort, aber warum die Mühe machen wegen etwas ein anderes BS zu booten, wenns auch unter Windows geht? Meiner Schwester Linux andrehen? Ging 3 Wochen mehr schlecht als gut, dann hat sie sich eine XP Lizenz gekauft(!).

Den Gäste-Linux-PC hab ich dann auch irgendwann eingestampft nachdem meine letzte längere Beziehung in die Brüche ging und es kein Gästezimmer mehr gab in meiner neuen Wohnung. Das Experiment war also auch gescheitert. Genutzt hatte das Ding eh keiner.

Bleiben noch meine Server, deren Konfiguration mich mittlerweile eine Menge Haare und mit Sicherheit auch einen Teil der oben erwähnten Beziehung gekostet haben. Gerade eben will ich einen Download bereitstellen, 1.5gb, eine Mod, mehrere 10000 Dateien, ein paar Dutzend Unterordner und insgesamt hätte ich das ganze gerne in einer .zip Datei, damit das dafür programmierte Updateprogramm auf den Windows-Clients es auch sauber entpacken kann.

Weil ich die Mod eh schon in einem SVN Repo liegen hab und nur noch exportieren brauche, statt sie hochladen zu müssen, dacht ich mir: “Prima, sparst dir viele Stunden Upload, indem du es direkt auf dem Server packst.”

Zip Programm? Gibts ein halbes Dutzend im Software Repo der Distribution meiner Wahl. Bis das allerdings offen ist vergehen 5 Minuten weil das Teil mal wieder einen Cache aufbauen will…Warum auch immer. 2-3 Programme installiert, weil man ja weiß, die meisten sind eh Schrott. Das erste akzeptiert schon mal gar keine Ordner. Fein, das nächste probiert, Fehlanzeige. #3 scheint dann doch etwas sinnvolles zu tun. Endet aber damit, dass es *jede einzelne* der mehreren 10000 Dateien einzeln gepackt hat. Super….

Entpacken? Also entweder bin ich zu doof für den Syntax der Kommandozeile, oder es geht schlicht weg nicht, wie ich es mir gedacht habe. Also Paket nochmal geschnürt, nächster Anlauf. Mal schauen, wie weit ich komme.

Guck ich also nach den nächsten Zip Programmen. Gibts allerdings keine, weil die Software Repositories meiner etwas betagteren Linux Distribution mittlerweile offline sind. Klar, ich hab auch Lust alle paar Monate meinen Server neu aufzusetzen. Das Update des laufen Systems ist mir mittlerweile öfter fehlgeschlagen, als unter Windows. Bedenkt man, dass ich danach alles wieder auf den Server schaufeln darf, sind Updates auf nächsthöhere Versionen eher selten.

Und es geht noch weiter: Weil ich nun doch gerne ein funktionierendes Zip Programm hätte, hab ich die Repository Pfade geändert. Installation wieder gestartet, nachdem der neue Cache 5 Minuten lang aufgebaut werden musste. Programm zur Installation gewählt, Paket verlangt nach Zusatzpaket X und Y – mit angewählt, werden runtergeladen und dann:

“subprocess failed. Error: RPM failed: — -?.”

Ah ha – also gleich pack ich es lokal und lad es über Nacht hoch und mein nächster Server läuft mit Windows und RDP.

Na wenigstens hab ich von der GEZ noch nichts wieder gehört.

Post von der GEZ

Ich habe gerade Post von der GEZ bekommen. Ich möge doch bitte meine Rundfunkgeräte an Adresse X anmelden, denn man habe noch keine Daten von mir über besagte Geräte an Adresse X. Nun, das mag daran liegen, dass ich seit bald 10 Jahren nicht mehr dort wohne und zum Zeitpunkt des Umzugs 15 Jahre alt war.

Möglicherweise bezog sich der Brief also auf meine neue Adresse, in der ich nun seit ein paar Wochen wohne. Wenn ich nun irgendetwas, was anzumelden wäre – und erfreulicherweise ist das nicht der Fall – anmelde, bezahle ich dann also Rundfunkgebühren. Doppelt – weil ich am alten Wohnort Geräte registriert hatte. Die Hirnakrobatik, mit den vom Meldeamt übermittelten Daten einfach den Schluss zu ziehen, dass ich umgezogen bin und sich nicht etwa die Zahl meiner Adressen und meldepflichtigen Geräte verdoppelt hätte ist offenbar zuviel verlangt.

Aber wie schon erwähnt, habe ich hier nichts, was zusätzlich angemeldet werden müsste. Statt mich nun also anzumelden, sollte ich die Geräte an der alten Adresse erstmal abmelden. Danke, dass ihr mich dran erinnert habe, liebe GEZ :D

Ich hab ein neues Spielzeug. Nein, eigentlich zwei. Das eine spielt Musik, surft und ist eine mobile Daddelstation und das andere hat ein Aluminiumgehäuse, LED-Backlight und mehr Bums als die meisten Desktop-PCs. Vom Trackpad und den sieben Stunden Akkulaufzeit mal ganz abgesehen.

Früher konnte ich nicht ganz nachvollziehen warum man einen Haufen Geld extra in einen Apfel investieren sollte. Aber nun da ich einen in den Händen halte weiß ich es. Die Verarbeitung ist einfach sehr gut gelungen, beleuchtete Tasten, ein Display, das ohne mechanische Hilfsteile einrastet, ein Stromstecker, der magnetisch in die Buchse gezogen wird, eine Glasoberfläche für das Display, adaptive Helligkeitseinstellung des Bildschirms und Slot-In-Laufwerk und Akkutausch beim autorisierten Fachhändler für 135€ - sehr hübsch. Für die meisten anderen Laptops  kostet allein der Ersatzakku mehr. Gut, den muss man dann auch nicht allzu aufwändig einbauen – aber kosten tuts extra. Und wo wir schon bei Kosten sind: Ich hab neulich versehentlich einen USB Stecker ins Display meines Dell Laptops geworfen und die oberste Schicht der Polarisationsfolie kaputt gemacht an der Stelle. Mit dem Glasdisplay wär das nicht passiert. Und das Ding ist beinahe unhörbar.

Wenn man natürlich die reine Rechenleistung vergleicht, dann kommt man bei Aldi sicher besser weg. Aber so einen Klumpen Plastik will ich nicht mehr mit mir rumtragen müssen. Das wars mir tatsächlich mal wert.

Eine andere Neuigkeit – Wolle ist gerade zum Finanzminister gemacht worden – oder er soll es werden. Mit der Begründung, er könnte den Leuten die unangenehmen Nachrichten besser mitteilen und sich auch bei seinen Kollegen unbeliebt machen, weil er am Ende seiner Laufbahn steht und nichts mehr zu verlieren hätte. Quelle

Hoffen wir, dass er sich in seinem neue Amt weniger verfassungsfeindlich anstellt als zu der Zeit da er noch Innenminister war. Das alle Nase lang das BVG bemüht werden musste um die Gesetze seines Ministeriums zu kippen war mittlerweile mehr als denkwürdig. Denkwürdiger war dann noch, dass er dagegen auch noch gewettert hatte – nach dem Motto, wer so sehr in den Gesetzgebungsprozess eingreife solle doch bitte Politiker werden. Da war aber jemand unglücklich… Mir solls recht sein, denn laut einer Quelle, die mir nicht mehr einfallen will, ist bei den Deutschen das BVG noch eine der Einrichtungen, die einen sehr hohen Vertrauensstatus genießt.

Mal gucken, wie sich sein Nachfolger anstellt. Wenn der wieder Mist baut, muss ich weiter Piraten wählen 0_o.

Heute bin ich umgezogen. Naja, streng genommen gestern und heute und nun ist auch alles wieder draussen. Bei Mutti – wie peinlich. Aber gut, für ein paar Wochen wirds schon gehen.

Zum Umzug selber:

Cool: Es hat alles in den Sprinter gepasst und es ist nichts kaputt gegangen.

Uncool: Mein Vater war drei Stunden später da, wir haben 2 Stunden länger für das Einräumen gebraucht und fast 3 Stunden länger für die Fahrt, als geplant.

Cool: Der Sprinter hat keinen Cent gekostet – mal vom Diesel abgesehen, da vom örtlichen DLRG geliehen – Danke DLRG.

Uncool: Der rechte Vorderreifen hatte die Qualität eines Slicks am Außenrand und der Stoßdämpfer pfiff auch aus dem letzten Loch.

Cool: Der Reifen hat die Autobahnfahrt durchgehalten. Der Stoßdämpfer auch.

Uncool: Auf der Umleitung durchs Hamburger Industriegebiet ist er geplatzt. Mitten im Nirgendwo.

Cool: Ersatzreifen und Werkzeug waren schnell zur Hand.

Uncool: Die Halterung für den Ersatzreifen war verrostet, wir haben sie demolieren müssen, um dran zu kommen.

Cool: Das Ding war nach einer halben Stunde montiert.

Uncool: Der Ersatzreifen ist 11 Jahre alt und sieht gefühlte 15 Jahre alt aus. Die Felge ist auch ein Fall für den Schrotthändler. Schneller als 100 war damit nicht drin.

Cool: Ich bin fertig mit aus- und einräumen.

Uncool: In ein paar Wochen steht der nächste Umzug an.

Aber: Berlin ist nun vorerst Geschichte, das Dorf hat mich für ein paar Wochen wieder. Yay… NICHT.

Meine Nachbarn

Da gönne ich mir heute einmal den Luxus und gehe vor 3 Uhr ins Bett – gestern wars gegen 4. Und was kommt dabei raus? Augenscheinlich ist das ganze Haus still, bis auf eine Wohnung ist überall das Licht aus, also Fenster auf, frische Luft rein und ab ins Bett.

Fünf Minuten später: Musik und Gesang – irgendeine Schlampe singt da ein oder zwei Stockwerke über mir. Bei offenem Fenster und lauter Musik. Das ist nichts neues, also Fenster zu und wieder ab ins Bett.

Wieder fünf Minuten später. Der Nachbar über mir macht Krach, keine Ahnung, was man um die Uhrzeit an Möbeln rücken kann. Oder vielleicht springt er auch mehrmals vom Bett. Hin und wieder rumst es immer noch.

Vor 10 Minuten dann: Gestöhne der Nachbarsfrau. Offenbar sind die zwei Nachbar in der Wohnung neben der meinen schwer zugange. Immerhin 10 Minuten hat es gedauert und es sind scheinbar beide auf ihre Kosten gekommen. Warum in einem Altbau mit 30cm dicken Wänden einige Räume dann doch super hellhörig sind, entzieht sich meiner Erkenntnis.

Morgen mittag ziehe ich hier aus, dann ist das ganze vorbei. Yay…

Ach ja, Dienstag sollte dann mein Macbook Pro da sein.

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